Gästessen 1: Zweierlei Bruschetta


Ich hatte sehr nette, hilfsbereite Menschen geladen, um mich zu bedanken. Dazu wollte ich die guten Dinge vom Markt und sonstwo anbieten. Hier in Pforzheim, ich hab’s  schon mal bemerkt, gibt es Steinpilze preiswerter als in Karlsruhe Pfifferlinge (dieses Mal bayerische Superware für €2.80/100 g).

Da mußten 300 g mitkommen. Bei meinem Pfälzer Kräuterspezialisten gab es Rosmarin, Thymian, Majoran und Schnittlauch, Biozitronen hatte der auch. Dieses Mal hab ich sogar einen echt italienischen Bäcker entdeckt (es gibt glaub ich mindestens 5-6 Bäcker auf dem Markt, davon sind 3 bio-orientiert, einer aus der Schweiz mit seltenen Körnern, und dieser Italiener.

Der backt Brote, wie man sie hier nicht kennt. Von dem hab ich zwei gelbe (das Innere) Ciabattas gekauft.

Äpfel gabs auch, aber die Blutwurst holte ich bei dem Metzger, bei dem ich die Hauptspeise bestellt habe- auch ein Glücksgriff, er hat Schwein vom Hällisch-Schwäbischen Landschwein, und Boeuf de Hohenlohe, sprich Hohenloher Rinder, eine inzwischen sehr beliebte und gute Alternative zu anderen Rinderarten (und auch beides regional).

Bruschetta 1: Steinpilze auf Bruschetta

Steinpilze putzen, groß lassen-höchstens halbieren

eine Schalotte fein würfeln

eine Knoblauchzehe fein würfeln

Rosmarinzweig

Zitronenzeste abziehen-1/3 Zitrone

Parmesan

Ciabattascheiben mit Olivenöl beträufeln und langsam von beiden Seiten bräunen. Beiseite stellen.

Schalotte, Knoblauch, Rosmarin und Zeste in Olivenöl anbraten, Steipilze dazu, Hitze herunterfahren, salzen, ein Schluck Weißwein drauf, Deckel drauf, 3-4 Minuten ziehen lassen. Die Pilze sollten weich und aromatisch sein. Auf die Brotscheiben geben, etwas Parmesan drüberreiben und servieren.

Bruschetta 2: Blutwurst mit Thymian-Apfel-Stückchen

Die Stückchen sind eigentlich ein trockenes Kompott.

Die Äpfel werden in Würfel geschnitten und in Butter mit Thymianblättchen angeschwitzt. Darauf kommt ein oder zwei El Weißweinessig und ein Löffel Zucker.

Die Blutwürstchen (die weichen für die Schlachtplatte) hab ich in heißem Wasser ziehen lassen. Dann herausnehmen, pellen und die weiche Masse auf den Broten verteilen. Dazu kam dann extra frischer Majoran. Drapiert wurde mit den leicht schlonzigen Apfel-Thymian-Stücken.

Meine Gäste waren beim probieren furchtlos und ich glaube, geschmeckt hat beides.

Steinpilz-Bruschetta-(1)

 

 

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