Graupen Rauchspeck Kartoffeln Spinat Suppe


Ich hatte auf dem Markt im Überschwang eine Menge Spinat gekauft. Den entdeckte Frau B., und fragte, wann es den denn geben sollte. Ich hatte keine richtige Antwort, da erzählte sie von einer Suppe aus ihrer Kindheit, die mit Graupen, Speck, Kartoffeln und Spinat gemacht wird.

Es ist ein Rezept aus dem Baltischen Raum, genauer wurde es in ihrer Familie in Estland so gekocht.

Ich habe danach gesucht, und ein paar Rezepte gefunden, die ähnlich klingen und zusätzlich Dill enthalten. Das läßt mich vermuten, daß der Ursprung russisch ist. Wie auch immer, die Suppe hat richtig gut geschmeckt, speziell, wenn man Graupen mag.

300 g Räucherspeck

125 g Perlgraupen

1/2 Bund Suppengrün

350 g Kartoffeln

450 g Spinat

Salz, Pfeffer, Muskat

2 l Wasser

Den Speck im Wasser aufkochen, 1 Stunde köcheln, dann Suppengrün dazu, ziehen lassen.

(Ich hab es übernacht im Topf gelassen). Am nächsten Tag das Fleisch beiseitestellen und das Gemüse entsorgen.

Die Graupen im Sud garköcheln, etwa 40 Minuten, dann de Kartoffeln klein würfeln und in 20 Minuten weich garen.

Spinat waschen, entstielen, putzen und klein hacken.

Spinat zur Suppe geben, einfallen lassen, umrühren.

Nachwürzen mit Salz, Pfeffer und Muskat. Anrichtn mit einem Löffel Saurer Sahne.

Später sagte Frau B., daß der Speck immer nur dann genommen wurde, wenn es keine geräucherten Schälrippchen gab (auch eine gute Idee). Außerdem gibt es wohl eine Variante mit Saueramper statt mit Spinat. Da mein Pfälzer Kräuterhändler seit diesem Jahr auch Sauerampfer anbietet, werde ich das demnächst nochmal in einer Variation versuchen.

Hat sich jedenfalls gelohnt!

 

 

 

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