Vorspeisenteller mit Artischocken und grünem Spargel


Die Artischocken hab ich kurz vorher beschrieben, kombiniert wurden sie allerdings mit dem Spargel. Der war vorgedünstet, aber noch nicht gar, und wurde dann fertig gebraten in Butter mit Zitrone und Parmesan drüber gerieben gewendet und eingebacken. Das restliche Ei hab ich dann zum dünnen Omelett ausgebraten und in Streifen geschnitten. Auch da war Zitronenabrieb drin.Sehr lecker!

Mein Schatz meint, das alles würde wunderbar zu einer Kerbel- oder Estragonmayonnaise passen- schaunmermal, wenn Gäste kommen 😉

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Junge Artischocken in Ei ausgebacken


Ich war der Meinung, dies sei eine italienische Vorspeise, konnte auf die Schnelle kein Rezept finden.
Ich hab es so gemacht, Den ganz jungen, fast noch runden,5-6 cm dicken Artischockenbabies die äußeren Blätter entfernen, von oben mittig durchschneiden und langsam in Olivenöl gar braten. Eventuell noch harte Blätter nach dem Abkühlen ertasten und aussortieren.
Aus 1-2 Eiern, 10 g Parmesan, Salz und Pfeffer, durchgepresster Knoblauch eine Masse schlagen.
Ich hab einen ganz kleinen Topf genommen, bestimmt nicht nehr als 15 cm Durchmesser. Erdnussöl, 1,5 cm tief.
Dann angebratene Artischocke salzen, in die Eimasse legen, dann ins hei0e Öl und schnell ausbacken und wenden. Wird schnell braun!
Ich hab sie direkt nach dem Frittieren getestet und die waren lecker und haben nach Artischocken, Ei und Öl geschmeckt. Meinem Stern haben sie etwas kühler und nicht ganz so frisch auch nicht mehr ganz so gut geschmeckt. Ich fand sie immer noch OK, aber ich hab ein CFD oder auch Chronic Fat Deficit und deshalb Heißhunger auf vollkommen idiotische Dinge ;-).

Auf alle Fälle empfehle ich die Dinger nachzukochen, das lohnt sich! Allerdings müßte man sich sputen, die kleinen Artischocken gibt’s nicht lange, im Moment in Karlsruhe aber für €2,50 das Kilo.
Wir haben Zitrone dazugereicht und noch Spargel (noch’n Post) und das war lecker!

Freitags gibt’s Fisch


Freitag-Fischtag. Nicht wirklich, aber ich hatte Lust, mal wieder einen mir unbekannten Fisch zu machen.
Ich fand in einem großen Laden mit neuer Fischabteilung ein Filet vom schwarzen Heilbutt.
Hab schon mal gehört, daß der gut ist. Also gekauft, Gemüse dazu und ab nach Hause. Mir schwebte was mit Zucchini, Aubergine und Bulgur vor. Das Bulgur hab ich in kochende Brühe gekippt, Hitze ausgemacht, Deckel drauf und ziehen lassen. Das geht in unter 10 Minuten. Die Zucchini hab ich mit dem Gemüseschäler in Streifen geschnitten und in einer Grillpfanne mit Muster versehen und gesalzen. Die restliche Zucchini gewürfelt und in Olivenöl, Salz, Zitronensaft, Ingwer und Pfeffer angebraten, dann noch Würfel von einer kleineren Tomate dazu und durchgeschwenkt. Diese Mischung unter den Bulgur heben und warmhalten.

Der Aubergine hab ich die Haut mit einem Messer eingestochen, sie dann bei 180 C im Ofen gebacken, etwa 45 Minuten, dann herausnehmen, schälen und pürieren. Dann salzen und würzen. Ich hatte Ras al Hanout, eine nordafrikanische Würzmischung mit der Baba Ganoush (Gewürztes Augerginenpüree) hergestellt wird.

Danach hab ich das Fischfilet in kleinere Portionen geteilt, gewürzt und paniert Mein Schatz steht auf panierten Fisch, und mir scheckt er auch manchmal kräftiger.

Am Schluß mit Hilfe von Ringen die Zucchinistreifen auf die Innenseite des Rings legen, mit Bulgur auffüllen, Ring abstreifen, Auberginenpüree außen herum als Sauce geben, Fisch drauf und fertig!

Es hat schrecklich geschmeckt! Trotz daß ich großzügig gewürzt habe, schmeckte der Fisch nach nichts.
Das Ras al Hanout ist mir ausgerutscht und ließ alles nach Fenchel und Sternanis schmecken. Das einzige, das halbwegs OK war, war der Bulgur, wegen des sauren Anmachens dann doch interessanter als so ohne alles. Was für ein Reinfall! Ich denke dieser Heilbutt ist mal wieder so ein Edelfisch, “der sich mit allen möglichen Saucen anrichten läßt”, wie Seeteufel auch. Nicht meine Präferenz.