Ente gut, alles gut…


Auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole: Noch’n Gedicht!…äähh Gericht.
Ich kann nix dafür, bei Ente werd ich schwach. So auch gestern. Auf dem Markt lachten mich 2 Entenbrüste an, beim Fisch- und Wildhändler. Diese Brüste waren aus Frankreich, und nicht allzu groß, d.h.von weiblichen Tieren. Es gibt schon seit Wochen alle möglichen Pilze, ich wollte Linsen und Pfifferlinge kombinieren. Dazu hab ich mir einen Bund Suppengrün mitgenommen, um davon kleine Würfel Sellerie (Stange), Karotte, Zwiebel und Lauch zu schneiden. Die hab ich dann in Butter angeschwitzt, dann die Puy-Linsen dazu und mit einem Schluck Weißwein gelöscht und mit Wasser aufgefüllt. Es heißt immer, die Puy-Linsen wären so schnell gar, aber bei mir dauert das immer etwa 30 Minuten.Wenn sie dann gar sind salzen und pfeffern, nicht vorher. Die Ente hab ich enthäutet und in einer Pfanne angebraten. Dann gewendet und gleich in den bei 180 Grad vorgeheizten Ofen für 10 Minuten geschoben. In der Zwischenzeit die geputzten Pfifferlinge anbraten und würzen. Am Schluß alles harmonisch anrichten. Die Haut hab ich in kleine Würfel geschnitten und langsam in der Pfanne ausgelassen, abgetropft und gesalzen. Auf einem Wildkräutersalat/Feldsalat geben sie Geschmack und Crunch. Bei uns heißen sie ‚Kracherle‘. Der Salat ist leider ohne Abbildung.

Das ganze war richtig lecker!

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