Es wird Frühling!


Diese Woche hat sich ein Blütenmeer ausgebreitet, alles ist gleichzeitig ausgetrieben… wunderbar, man kann fast schon beim wachsen zuschauen.
Unter diesen Umständen kann man natürlich auch keine kohlige Winterküche mehr vorstellen.
Also dachte ich mir ein leichtes Freitag Abend Essen aus.
Entenbrust mit Riesenbohnenpüree und Artischockenviertel mit aufmontierter Entenfondreduktion mit Madeira.
Ich ziehe die Haut ab, aber das ist eine persönliche Bevorzugung. Andere lieben die krosse Haut. Dann wird sie gesalzen und gepfeffert und in einer Pfanne scharf angebraten. Umdrehen, genauso anbraten, und für 10 Minuten in den Ofen bei 200 Grad . Vorher die Artischocken putzen, die scharfen Blattspitzen mit einer Schere abschneiden, die obere Hälfte abschneiden und so viel Heu wie möglich entfernen.Ich verwende dafür einen Kugelausstecher. Die Artischocken umgedreht in einen Topf mit 5 cm Wasser, Deckel drauf und 15 Minuten
dünsten. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, dann in Viertel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.

Beim Bohnenpüree nehme ich eine Dose! Riesenbohnen, schütte das Bohnenwasser weg, gebe die Bohnen in einen Topf, gebe wenig Hühnerbrühe dazu und 3-4 Stängel Thymian. Bohnen warm werden lassen. Es soll nicht sehr viel Flüssigkeit im Topf sein, nur genug, damit das Püree nicht zu trocken wird. Thymian entfernen, mit dem Pürierstab die Bohnen fein pürieren. Olivenöl dazugeben und unterheben.Bohnenpüree mit Fleur de Sel abschmecken. Für die Sauce ein Glas Entenfond reduzieren, mit kalter Butter montieren, am Schluss ein Schuss Madeira, fertig. Schön anrichten, guten Appetit!

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